Veranstaltungen

Samstag und Sonntag, 4./5.12. sowie Samstag und Sonntag 11./12.12.2021:

Offenes Atelier 2021

Arbeiten von Edgar Louis Kraft und Sigrid Siegele
jeweils 13 h – 18 h
Am 08. Dezember wäre die 2017 verstorbene Künstlerin Sigrid Siegle 70 Jahre alt geworden. in Erinnerung an ihr Leben und Werk veranstaltet die Darmstädter Sezession im Atelier Siegele jedes Jahr im Advent ein Offenes Atelier mit Arbeiten der Namensstifterin. Zu Gast ist diesmal der darmstädter Grafiker und Illustrator Edgar Louis Kraft.
In einer neuen Werkreihe beschäftigt er sich mit informeller Malerei, die er mit digitalen Mitteln realisiert. Die Ausstellung zeigt die Resultate als Farbdrucke auf Papier. Nach pandemiebedingtem Ausfall letztes Jahr, freuen wir uns auch ganz besonders wieder CORAMALI als musikalische Gäste dabei zu haben. Ihr Repertoire besteht überwiegend aus eigenen Kompositionen, die, zwar beeinflusst von Jazz, Latin, Folk und Rock, doch keinem dieser Genres wirklich zuordenbar sind.Samstag, 2. Oktober 2021:

JETZTMUSIK!
KlangWelt-WeltKlang III
Duo Cenk Ergün – Makiko Nishikaze

Beginn um 19 Uhr

Veranstaltung von JETZTMUSIK! e.V.
in Kooperation mit GNAP, IWZ und Darmstädter Sezession

Cenk Ergün (*1978) ist ein türkisch-amerikanischer Komponist, der in New York und Berlin lebt.

Seine Kammermusik wird aufgeführt von Ensembles, wie So Percussion und JACK Quartet.

Zu seinem Schaffen gehört auch elektronische Musik für CDs und Performances in Zusammenarbeit mit Choreografen, Filmemachern und anderen Musiker*innen, darunter Joan Joanrenaud, Fred Frith, Sudhu Tewari und Alvin Curran.

Eines seiner jüngsten Projekte ist die Zusammenarbeit mit der in Berlin lebenden Komponistin, Performerin und Videokünstlerin Makiko Nishikaze, die wie er am Mills College, Oakland, Kalifornien, studiert hat.

Bei ihrem aktuellen gemeinsamen Duo-Projekt arbeitet sie mit akustischen Klangobjekten und er mit elektronischen Generatoren, die über spezielle Lautsprecher, „Transducer“, physikalische Objekte zum Klingen bringen. Dabei sind die beiden feinfühlig leisen Klängen und Klangverwandlungen auf der Spur.

Freitag bis Sonntag, 3./4./5.9. sowie Freitag und Samstag 10./11.9.2021:

PROJEKTION/PROJECTION – Freiluftkino mit Videokunst + Verleihung des Carlo Mierendorff Preises

Jedes Jahr zeichnet die Darmstädter Sezession im Rahmen eines offenen Wettbewerbs eine herausragende junge Position zeitgenössischer Kunst aus. Sigrid Siegele erhielt diesen Preis im Jahr 1988 und war seither mit der Sezession verbunden. Erstmals richtete sich die Ausschreibung in diesem Jahr ausschließlich an Videokünstler*innen. Parallel dazu führte Blue Star Contemporary (BSC) einen offenen Wettbewerb für Videokünstler*innen aus Darmstadts Partnerstadt San Antonio durch. Die prämierten Videos sowie eine Auswahl von Werken aus dem Wettbewerb werden an fünf Abenden im Atelier Siegele präsentiert.

Freitag 03.09.2021 Filme aus dem Wettbewerb – Block OX und Preisverleihungen
Samstag 04.09.2021 Filme aus dem Wettbewerb – Block XO
Sonntag 05.09.2021 Filme aus dem Partnerwettbewerb in San Antonio

Freitag 10.09.2021 Filme aus dem Wettbewerb – Block XO
Samstag 11.09.2021 Filme aus dem Wettbewerb – Block OX

Einlass jeweils um 19:30 Uhr, Beginn der Vorführungen um 20:00 Uhr.
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Getränke und Snacks können an der Bar erworben werden.

+++ Block OX +++

BINTANA – 3:58 min / Breech Asher Harani

Während der Quarantäne auf den Philippinen haben 10 Filmemacher und 10 Sprecher dieses Video aus der Ferne gedreht, während sie in ihren Häusern eingesperrt waren, und die verschiedenen Situationen während dieser schrecklichen Zeit aus der Perspektive von Fenstern dargestellt.

Translating Erasure – 7:42 min / Aki Pao-Chen Chiu

Translating Erasure ist eine Bewegtbildserie, die aus Gruppen von Videos, Texten und Bildern besteht. Jede ein- bis dreiminütige Bewegtbildarbeit erzählt eine Erinnerung an meinen Vater. Diese einzelnen Videos wurden für diese Vorführung zu einer längeren Version kombiniert und bearbeitet.

moving water – 1:59 min / James Murphy

„moving water“ ist eine visuelle Metapher, die beschreibt, wie eine einfache Technologie wie eine Wäscheleine natürliche Ressourcen auf ungewollte Weise verteilen kann.

AAAAAAAAAAAAAH – 9:00 min / Anahita Razmi

Das Video kombiniert eine Auswahl verschiedener Audio-„AAAAAH“-Ausschnitte aus Popsongs und islamischen Azans (Gebetsrufe). Im Azan leitet der Laut „AAAAAH“ das Wort „Allah“ ein, die Verlängerung der Worte und Laute durch den Sänger/Muezzin ist ein variables Merkmal. In der Popmusik wird „AAAAAH“ mit verschiedenen Refrains, Melodien und musikalischen Brücken verbunden.

My:Celium Systems – 4:08 min / GWENBA

„Nachdem sie einen Pilz geliked hat, ohne die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen, begibt sich Prototyp G auf eine Reise durch My:Celium Systems, um sich mit ihrem verlorenen Herzen zu verbinden.“ MyCelium Systems basiert auf einer Überschneidung von Ektomykorrhizapilzen [dem Internet der Natur] und unseren eigenen Formen der Online-Kommunikation. Eine Reflexion darüber, wie Intimität während der COVID19 aussieht, sowie eine Erkundung der Verwandtschaft innerhalb von Ökosystemen.

Soft Poachers – 6:50 min / Laura Grudniewska

Unsere sozialen Beziehungen verlagern sich zunehmend ins Internet, aber in Krisenzeiten ist das Internet sogar in der Lage, unsere sinnlichen Erfahrungen zu kompensieren. Ich habe dieses Phänomen zum Ausgangspunkt genommen, um nach Bereichen des Internets zu suchen, die für die Sinne empfänglich sind, was bestimmte neuartige sinnliche Erfahrungen offenbart hat.

See what I See – 9:01 min / Sam Williams

See What I See ist ein dokumentarisches Porträt des norwegischen Künstlers, Pädagogen und Sammlers Guttorm Guttormsgaard und seines eklektischen Archivs von Kunst, Handwerk, Büchern und Ephemera. Guttormsgaard erzählt mir inmitten seiner Sammlung in der norwegischen Kleinstadt Blaker von seinen Gedanken über das Sammeln, die Vision, die Kunst und den Ort.

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+++ Block XO +++

Kameha_Mija! – 3:39 / Imogen-Blue Hinojosa

Das Video spielt in der Deptford High Street, der meinem alten Studio am nächsten gelegenen Hauptstraße, wo ich Ziel zahlreicher Belästigungen und Angriffe war. In der Performance verwandle ich die High Street in einen Laufsteg, indem ich in einem schimmernden Overall durch die öffentlichen Straßen stolziere, den Raum als meinen eigenen zurückerobere und den Trans-Körper feiere.

I know where you are right now. – 6:33 / Fumiko Kikuchi

„My grandpa died on 19th June 2016.“ So beginnt die narrative 1-Kanal-Stop-Motion-Animation I know where you are right now. Die Erzählstimme der Animation ist die meines Großvaters, die ich im Jahr 2014 aufnahm. Zwei Jahre vor seinem Tod erkrankte mein Großvater an schwerem Alzheimer. Eines Tages erzählte er plötzlich, aber sehr ruhig von seinen Erfahrungen im „Himmel“, in den er seiner Aussage nach schon zweimal gegangen war.

The Blue Bridge – 6:59 / Pauline Creuze

In dem dunklen Raum zwischen der Autobahn und dem Fluss im Stadtzentrum von Tokio wandert der Blick um Betonblöcke herum, die die Sicht versperren.

Jumping Moments – 2:42 / Justin Jinsoo Kim

Ausgehend von der Frage, was Animation ist, befindet sich der Künstler zwischen verschiedenen Zeitabschnitten. Ein physischer Raum in einem Film ist immer in einem kleinen Zeitfragment – einem Bild – eingefroren. Der Künstler erforscht jeden Raum dynamisch, indem er die Bilder kombiniert, transformiert, neu arrangiert und wiederholt.

Public Figure – 9:43 / Madalina Zaharia und Ryan Ormonde

Tanze ich so, wie du es erwartest? Der Körper eines Dichters wird an vier miteinander verbundenen häuslichen Orten verfolgt, die mit vier Gedichten korrespondieren: ‚Song of Jack‘, ‚The Making of Him‘, ‚My Orange Dance‘ und ‚Opinion‘. Dieser Film ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen zwei Freunden, dem Dichter und Performer Ryan Ormonde und der Künstlerin und Filmemacherin Madalina Zaharia, basierend auf Madalinas Beobachtungen von Ryans poetischem Prozess.

”Asb” اسب / Faezeh Nikoozad

In diesem Film geht es um Bewegung und Müßiggang, Flucht und Erwartung, Verlassenwerden und den Umgang mit dem Warten. Eine Frau steht an einem Fenster und schaut nach draußen. Wir sehen ein junges Mädchen laufen, das einen Schleier über den Kopf hält. Sie ist die Tochter, eine Zeugin des Verschwindens ihres Vaters und des Wartens ihrer Mutter. Die Tochter reagiert anders als ihre Mutter – sie bleibt nicht stehen, sondern rennt weg.

Prossimo – 3:39 / Emanuele Dainotti

Mai 2020, Limburg (Belgien). Eine Bauernfamilie impft ihre Tiere. Das Seitenverhältnis des Werks ändert sich ständig und langsam, bis die Bilder für den Betrachter nicht mehr zu sehen sind.

Freitag bis Sonntag, 4./5./6.12.2020:

LIVING PIANO ROOM

Makiko Nishikaze
Komposition – Piano – Performance

Nikolaus Heyduck
Installation – Technik

6-Kanal-Klanginstallation und Performance

Aufgrund der aktuellen Corona-Verfügungen kann die Installation an den drei genannten Tagen nicht für Publikum geöffnet werden. Dennoch findet sie statt. In diesem Zeitraum wird nun eine audiovisuelle Umsetzung produziert, die voraussichtlich ab Ende Dezember digital verfügbar sein wird.

Näheres unter:
www.makiko-nishikaze.de
www.nikolaus-heyduck.de

Freitag, 02.10.2020:

Eröffnung der Ausstellung Verrutschte Grüße

534 Postkarten von Andrea Ludwig und Charlotte Schröner

Seit 2013 schicken sich Ludwig und Schröner Postkarten, die die Empfängerin bearbeitet und an die Absenderin zurückschickt.

Eröffnung: 2.10.2020, 18 bis 20:30 Uhr – es spricht Christoph Randl

Die Ausstellung ist geöffnet am 3., 4., 10., 11., 17., 18. Oktober jeweils von 14 bis 18 Uhr

Samstag, 19.09.2020:

Marie Takahashi Trio